FAQ Stress und Tabak

Frage: Ich habe während 1.5 Jahren nicht mehr geraucht, dann habe ich während einem Monat wieder geraucht und habe nun mit dem Rauchstopp wieder angefangen! Mein Problem mit der Zigarette: Ich rauche, wenn ich sehr viel arbeiten muss (~18 Stunden pro Tag während mehreren Wochen, ich bin Wissenschaftlerin) und wenn ich ein arbeitsbedingtes Stressmaximum habe. Wie kann ich diese Automatismen ändern? Wie stellt man sich an, um diese Ideenzusammenhänge loszuwerden? Solange ich das nicht gelöst habe, werde ich sowieso wieder rauchen. Wen muss ich aufsuchen? Muss ich angstlösende Medikamente einnehmen? Bis jetzt ist das alles, was man mir vorschlägt, aber auf lange Zeit ist das keine Lösung.

Antwort: Das beste, um Ihnen zu helfen, ist es, über Ihr Problem mit einem Tabakologen zu reden. Die von Ihnen beschriebenen Automatismen sind Gewohnheiten, die Sie mit der Zeit gelernt haben und diese sind so gut in Ihrem Gehirn verankert, dass sie schliesslich zu Automatismen wurden.

Um diese Automatismen also loszuwerden, müssen Sie Ihrem Gehirn beibringen, anders zu leben, d.h. ihm beibringen, mit dem Stress anders, ohne Zigarette, umzugehen.

Es versteht sich von selbst, dass dies nicht einfach ist, aber es ist, wie zu lernen, Fahrrad zu fahren. Einmal gelernt, vergisst man es nicht wieder. Auch wenn Sie schon sehr lange nicht mehr Fahrrad gefahren sind, werden Sie nur eine kurze Eingewöhnungszeit brauchen, bis Sie wie vorher fahren.

Die angstlösenden Medikamente sind nur ein künstliches Mittel, um den Stress wegzunehmen. Sicher wirken sie schnell, aber man wird davon auch sehr schnell abhängig, wie von der Zigarette. Es ist also besser, Entspannungstechniken zu erlernen, auch wenn das Zeit kostet: Längerfristig gewinnen Sie damit! Reden Sie mit einem Tabakologen oder dem Sie behandelnden Arzt darüber.

 

 


 


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