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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Mundhöhlenkrebs

Jeder Zug füllt den Mund mit Rauch, bevor dieser in die Lungen gesogen wird. Die höchste Konzentration an toxischen Substanzen befindet sich offensichtlich im Mund und greift die Mundschleimhäute an. Meist entsteht Mundhöhlenkrebs in den flachen Zellen, die das Mundinnere auskleiden.

In Frankreich sind jährlich 20'000 Personen vom Mundhöhlenkrebs betroffen. In 95 % der Fälle sind Männer davon betroffen und dieser Krebs wird durchschnittlich im Alter von 55 Jahren diagnostiziert. 2,5 % aller in Frankreich diagnostizierten Krebsfälle sind Mundhöhlenkrebs, aber in gewissen Bevölkerungen, wie z.B. in Indien, ist dieser Anteil sehr viel höher, weil dort die Männer die Gewohnheit haben, Tabak zu kauen.
In 95 % der Fälle wird Mundhöhlenkrebs durch exzessiven Alkohol- und Tabakkonsum ausgelöst. Diese doppelte Vergiftung wird noch durch eine mangelnde Zahnhygiene oder gewisse Essensgewohnheiten verstärkt, wie das Kauen von Cocablättern in Südamerika.

Fotos:

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Links sieht man gesunde Papillen der Zunge einer Nichtraucherin. Der Speichel, der die Geschmacksstoffe enthält, kann durch die Geschmacksknospen hindurchfliessen.

Rechts sieht man einen Teil einer Raucherzunge. Zwischen den Geschmacksknospen befindet sich durch die Nikotinsucht deformiertes Gewebe (Hitze und Toxizität des Rauchs). Starke Raucher haben oft einen verminderten Geschmacks- und Geruchssinn!

Fotos: Cipret Freiburg

 


 

Mundhöhlenkrebs kann einen Tumor auf den Lippen, der Zunge, dem Zungenbett, der inneren Wangenwand, dem Zahnfleisch und dem Gaumen verursachen.

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Tumorbefall der Unterlippe

 



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Tumorbefall der Zunge

 


Grafiken und Statistiken:

Der Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs entspricht 5.5% aller Krebserkrankungen bei Erwachsenen (8.1% bei Männern und 2.8% bei Frauen). Schweizweit lässt sich sein Vorkommen auf 33 Fälle pro 100’000 Personen beziffern, dies sind ungefähr 1452 Neuerkrankungen pro Jahr.

Der Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs entspricht 17% aller durch Krebs verursachter Todesfälle (6% bei Männern und 1.9% bei Frauen). In Genf (CH) ist er die 14. Krebstodesursache bei Frauen und die 4. Todesursache bei Männern .

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Dieser Krebstyp betrifft öfter Männer als Frauen und tritt im Allgemeinen nach dem 40 Altersjahr auf.

Mechanismus:

Die meisten Fälle von Mundhöhlenkrebs entstehen in den flachen Zellen, die das Innere des Mundes auskleiden. Wiederholte Schädigungen durch chemische Produkte (Zigaretten) oder Reibung (Pfeife, Kautabak) können Geschwüre oder schmerzhafte Wunden (Läsionen als Krebsvorstufe) hervorrufen, die sich dann zu Krebs entwickeln. Der Mundhöhlenkrebs kann auf den Lippen, auf der Innenseite der Lippen und der Wange (Mundschleimhaut), dem Zahnfleisch, der Zunge, den Geweben unter der Zunge (Zungenbett), dem Gewebe hinter den Weisheitszähnen oder den Mundknochen (Gaumenknochen oder Gaumenbogen) auftreten. Das Risiko ist höher bei Pfeifen- und Zigarrenrauchern als bei Zigarettenrauchern.

Symptome:

  • Weisse oder rote samtige Bereiche
  • Mundgeschwüre oder Wunden, die nicht heilen
  • Wunden oder Bereiche, die Warzen auf den Lippen gleichen
  • Andauernde Halsschmerzen
  • Anschwellung auf der Lippe, der Zunge oder am Hals
  • Schwierigkeiten beim Kauen, Schlucken oder Reden
  • Nicht schmerzhafter Auswuchs auf der Lippe, der einen trockenen Wundschorf bildet, welcher beim Entfernen blutet
  • Ohren- oder Kieferschmerzen

Jede Wunde, Reizung oder Schwellung im Mund oder Anschwellung am Hals, die während mehr als 2 Wochen sichtbar ist, sollte unverzüglich von einem Arzt oder Zahnarzt kontrolliert werden.

Krebsursache:

  • Nikotinsucht, vor allem in Kombination mit Alkoholmissbrauch; Konsum von Kautabak (80 bis 90% der Mundhöhlenkrebsfälle hängen mit dem Tabakkonsum zusammen)

  • Uebertriebene Sonnenaussetzung der Lippen

  • Gewisse Probleme im Zusammenhang mit den Mundgeweben

  • Betelkauen (Mischung aus Pfefferstrauchblättern, Kalk und Arekanüssen)

Prognose:

Die Prognose der Mundhöhlenkrebses hängt von der betroffenen Zone ab (schlimmer an der Zungenbasis), aber auch vom Zeitpunkt der Diagnose und der Beteiligung von Halsganglien. 5 Jahre nach der Diagnose von Mundhöhlenkrebs sind noch 2/3 der Patienten am Leben. Manchmal entdeckt man bei einer Zahnbehandlung die Vorzeichen von Krebs. Ein Grund mehr, regelmässig seinen Zahnarzt aufzusuchen!

Diagnosemethode

Tests (Radiographie mit Röntgenstrahlen, Echographie, Scanner, Magnetresonanz-Bildgebung [MRI] und Knochen-Szintigraphie) erlauben eine genauere Untersuchung der Organe, Gewebe und Knochen. Mittels Biopsie (Analyse einer Probe, die aus der Läsion entnommen wurde) kann die definitive Diagnose erstellt werden.

Behandlung:

Jeder Fall ist anders. Die Entscheidung der Aerzte stützt sich auf folgende Punkte: Den diagnostizierten Krebstyp, seine Bösartigkeit, sein Ausbreitungsstadium, die wissenschaftlichen Erfolgsnachweise der Behandlung für diesen Krebstyp und den Allgemeinzustand des Patienten. Chirurgie Chirurgie (Total- oder Teiloperation eines Tumors oder gewisser benachbarter Gewebe) - Radiotherapie - Radiotherapie (Zerstörung der Krebszellen durch hochenergetische Röntgenstrahlen) - Chemotherapie - (Verabreichung von Medikamenten, die die Entwicklung und Verbreitung der Krebszellen stoppen).

Links:

Bibliographie:

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