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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Lungenkrebs – eine Krankheit, die sich bei Frauen in beängstigendem Masse ausbreitet

Die Häufigkeit von Lungenkrebs bei Frauen nimmt in den meisten europäischen Ländern konstant zu. Sie steht in direktem Zusammenhang zum erhöhten Tabakkonsum von Frauen seit den 60er Jahren. Lungenkrebs bei Frauen weist besondere Eigenheiten, andere Risikofaktoren und Merkmale auf.

Lungenkrebs bei Frauen nimmt ständig zu

Die Häufigkeit von Lungenkrebs bei Männern hat in den meisten entwickelten Ländern ab-, bei den Frauen jedoch zugenommen. Immer mehr Frauen sterben an Lungenkrebs. Die Prognosen bei dieser Diagnose sind schlecht. Zwischen 1985 und 1995 hat sich die Häufigkeit von Lungenkrebs in Frankreich beinahe verdoppelt (1). In der Schweiz hat sich die Zahl der Frauen mit Lungenkrebs zwischen 1983 und 2007 verdoppelt (2).

In Europa ist die Sterblichkeitsrate bei Lungenkrebs inzwischen höher als die bei Brustkrebs. Eine neuere Studie zeigt, dass die Sterblichkeitsrate durch Lungenkrebs in Europa um 9% zugenommen hat. Es wird erwartet, dass im Jahr 2015 die Zahl der Todesfälle wegen Lungenkrebs bei Frauen höher sein wird, als die wegen Brustkrebs (3). Die genauen Zahlen wird man erst in einigen Jahren kennen. Großbritannien mit je 21 und Polen mit je 17 Fällen auf 100.000 Frauen verzeichnen die höchsten Zahlen an Todesfällen durch Lungenkrebs bei Frauen. In den USA sterben bereits seit 1987 mehr Frauen an Lungen- als an Brustkrebs. In den nächsten 30 Jahren werden die Erkrankungen durch Lungenkrebs bei Frauen, die Tabak konsumieren, in vielen europäischen Ländern, darunter Frankreich, noch zunehmen.

Lungenkrebs, eine immer häufigere, gefährliche Krankheit bei Frauen, die Tabak konsumieren

Der hauptsächliche Risikofaktor bei Lungenkrebs ist das Rauchen. Der Anstieg der Häufigkeit von Lungenkrebs bei Frauen, hängt zusammen mit ihrem veränderten Rauchverhalten. Der Tabakkonsum von Frauen hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ständig zugenommen. Bei Lungenkrebs erfolgt die Erkrankung nach 20 bis 30 Jahren. In den Vereinigten Staaten, wo die Frauen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu rauchen begannen, erhöhte sich die Lungenkrebsrate zwischen 1968 und 1999 um 266% (4).

In Frankreich war Lungenkrebs bei Frauen bis in die 1970er Jahre eher selten. Doch mit zunehmendem Alter der Frauen, die Tabak konsumierten, nahmen die Erkrankungen zu. Die Lungenkrebsrate betrug 1980 3,6 Erkrankungen pro 100.000 Frauen. 2005 waren es 12,6 Erkrankungen pro 100.000 Frauen, was einer jährlichen Zunahme von 5,1% entspricht. Der bedeutendste Anstieg war zwischen 2000 und 2005 mit einer jährlichen Zunahme von 5,8% (5).

Das Auftreten von Lungenkrebs bei Männern, wie bei Frauen, hängt ab von der Dauer des Rauchens, der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag, sowie dem Alter, in dem mit Rauchen begonnen wurde. Eine Verdreifachung der Anzahl, der gerauchten Zigaretten pro Tag, verdreifacht das Risiko von Lungenkrebs. Eine Verdreifachung der Dauer des Rauchens vervielfacht das Risiko mit 100 (6). Weniger rauchen, um Lungenkrebs zu vermeiden, funktioniert nicht. Eine Mindestdosis ohne Risiko gibt es nicht (7). Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich erheblich, wenn jemand früh mit Rauchen beginnt (8). Und eine Raucherin hat ein 7,6 Mal höheres Risiko, Lungenkrebs zu entwickeln, als eine Nichtraucherin (9).

Viele Studien haben allerdings bei Frauen einen geringeren Zusammenhang festgestellt zwischen Lungenkrebs und Rauchen, als bei Männern. Tabakkonsum macht rund 70% der Lungenkrebserkrankungen bei Frauen aus. Es sind jedoch 70% Nichtraucherinnen, die ebenfalls an Lungenkrebs erkranken. (10) Das erhöhte Risiko von Frauen, an Lungenkrebs zu erkranken, und der dabei geringere Einfluss von Tabakkonsum, führt zu der Hypothese einer biologisch und genetisch bedingten erhöhten Anfälligkeit. Mehrere Studien, insbesondere in Nordamerika, haben gezeigt, dass Frauen, die rauchen, ein 1,5 bis 3 Mal höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken haben, als Männer. (11). Darüber hinaus wurde festgestellt, dass drei Mal mehr Nichtraucherinnen Lungenkrebs haben, als Nichtraucher, die dem Tabak wahrscheinlich eher als Passivraucher ausgesetzt sind. (12) Frauen scheinen empfindlicher auf Karzinogene im Tabakrauch zu reagieren. Verschiedene Theorien versuchen diese Empfindlichkeit (bis heute noch nicht bewiesen) zu erklären: DNA-Schäden, herbeigeführt durch Tabakrauch, wurden häufiger in den Lungen von Frauen als bei Männern nachgewiesen, während die Fähigkeit zur Reparatur der DNA bei Frauen schwächer ausgebildet ist, als bei Männern. (13) Bei Frauen zeigt sich das CYP1A1-Gen stärker, das die krebserregende Wirkung der im Tabakrauch enthaltenen Stoffe begünstigt. Frauen haben eine verringerte Aktivität GTSM1 (Glutathion-S-transferase M1), was zu einer schwächeren Entgiftung der im Tabak enthaltenen Karzinogene führt (14). Die erhöhte Funktion von Gastrin Releasing Peptiden (Rgrp) bei Frauen. Peptide spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung der Zellvermehrung, was ebenfalls eine Erklärung für die erhöhte Sensibilität für Karzinogene im Tabak erklären könnte. (15) ... Auch Hormone könnten eine Rolle spielen, insbesondere die Östrogene. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine frühe Menopause, weniger als drei Geburten, kurze Menstruationszyklen, Hormonersatztherapien (Östrogen-Gestagen-HRT) und hormonbedingte, frühere Krebserkrankungen Risikofaktoren sind für Lungenkrebs bei Frauen, und dass es auch eine Verstärkung gab bei Östrogen in Verbindung mit Tabak. (16) (17) (18) (19) (20) Eine Untersuchung verschiedener europäischer Registrierungsstellen hat gezeigt, dass selbst die jüngsten Frauen, die an Lungenkrebs erkrankten, ein höheres Risiko hatten, Brust- oder Eierstockkrebs zu entwickeln (21). Im Gegensatz dazu haben Studien eine positive Wirkung von Antiöstrogenen gezeigt. (22)

Es scheint, dass Östrogene chromosomen- und genetischbedingte Mutationen bewirken können (besonders die Wechselwirkung zwischen EGFR und Östrogen), die Adenokarzinome erzeugen. Östrogene können selbst krebserzeugend wirken. Es ist möglich, dass Östrogene die Bildung von Schäden an der DNA verursachen. In Versuchen hat insbesondere die Gegenwart von Östrogen-Rezeptoren (ER β), in gesundem Lungengewebe und in Tumorzellen, die mögliche Rolle von Hormonen beim Auftreten von Lungenkrebs bestätigt. (23)

Lungenkrebs zeigt sich bei Männern anders

Das Risiko für Lungenkrebs wird erhöht bei einer Herabsetzung der Atemfunktion (chronische Bronchitis, Emphysem ...). Dieses Risiko ist bei Frauen größer als bei Männern, da Frauen eher an Atemwegserkrankungen leiden als Männer. (24) Die bronchiale Krebserkrankung scheint eher bei jüngeren Frauen aufzutreten. Verschiedene klinische Studien haben gezeigt, dass Frauen zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose jünger sind als Männer. (25) Eine genauere Studie der Mayo-Klinik bestätigte, dass die Frauen bei der Diagnose 66 Jahre, die Männer 68 Jahre alt waren. (26)

Frauen haben mehr Adenokarzinome (einer von drei Untertypen von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs) als Männer. Fast 50-65% der Frauen mit nicht kleinzelligem Lungenkrebs haben ein Adenokarzinom (25-40% der Männer). (27) Eine Erklärung könnten die Light Zigaretten sein, zu denen Frauen öfters greifen. Diese Zigaretten werden stärker inhaliert, und der Rauch und die Teerstoffe können tiefer eindringen. (28). Lungenkrebs bei Frauen zeigt derzeit mehr aktivierende Mutationen des EGFR. (29) Untersuchungen haben gezeigt, dass sich eine Veränderung des Gens EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor) nur in Adenokarzinomen zeigt. Eine spezifische Behandlung kann empfohlen werden, wenn eine EGFR-Veränderung festgestellt wurde. Eine weitere Veränderung ist ebenfalls häufiger bei Frauen nachweisbar, die des K-RAS-Gens (bei den Frauen mit einem Adenokarzinom sind es 20%, bei Männern 17% ), zur Zeit gibt es keine Behandlung in diesem Bereich (30).

Insgesamt zeigen Frauen mit Lungenkrebs weniger klinische Symptome als Männer (31).

Abschließend ist festzuhalten, dass biologische, genetische und hormonelle Besonderheiten des weiblichen Lungenkrebses neue Ansätze bei der Forschung verlangen, um hoffentlich bald individuelle Behandlungen für Frauen anbieten zu können. Eine der modernsten Forschungsansätze ist die hormonelle Behandlung, insbesondere diejenige in Verbindung mit dem Tyrosinkinase-Blocker EGFR.

Anne-Sophie Glover-Bondeau (mai 2015)

Übersetzung : Claudia Fisher (novembre 2015)

Wissenschaftliche Referenzen:

(1) Menegoz F, Black RJ, Arveux P, Magne V, Ferlay J, Buemi A, Carli MR, Chapelain G, Faivre J, Gignoux M, Grosclaude P, Mace-Lesec’h J, Raverdy N, Schaffer P : Cancer incidence and mortality in France in 1975-95. Eur J Cancer Prev1997 ; 6 : 442-66.

(2)Bouchardy Magnin, Christine Lutz, Jean-Michel Kühni, Claudia,Le cancer en Suisse, Etat et evolutions de 1983 à 2007,Neuchâtel: Office fédéral de la statistique, 2011. Collection, "Statistique de laSuisse"; "Santé"; 14.

(3)Malvezzi, M., Bertuccio, P., Rosso, T., Rota, M., Levi, F., La Vecchia, C., Negri, E.European cancer mortality predictions for the year 2015: does lung cancer have the highest death rate in EU women, Annals of Oncology, 2005

(4)Kazerouni N, Alverson CJ, Redd SC, Mott JA, Mannino DM : Sex differences in COPD and lung cancer mortality trends--United States, 1968-1999. J Womens Health (Larchmt) 2004 ; 13 : 17-23.

(5)Belot A., Velten M., Grosclaude P., Bossard N., Launoy G., Remon- tet L., Benhamou E., Chérié-Challine L.et al.Estimation nationale de l’incidence et de la mortalité par cancer en France entre 1980 et 2005. Saint-Maurice (Fra) : InVS, décembre 2008, 132p, disponible sur :www.invs.sante.fr 

(6) Peto R. :Influence of dose and duration of smoking on lung cancer rates. IARC. Sci Pub 1986 :23-33 

(7)Senellart H.,et al.Cancer bronchique primitif.Rev Prat Med Gen 2009, 23 :89-93

(8)Le Faou A.-L., Scemam O. :Épidemiologie du tabagisme, revue des Maladies Respiratoires. Vol.22, décembre 2005 p. 27-32.7)

(8)(9) Gandini S., Botteri E., Iodice S., Boniol M., Lowenfels A.B., Maison- neuve P., et al. Tobacco smoking and cancer: a meta-analysis. Int J Can- cer. 2008 Jan 1;122(1):155-64

(10)Gorlova OY, Zhang Y, Schabath MB, et al.Never smokers and lung cancer risk : A case-control study of epidemiological factors. Int J Cancer 2006;118:1798-804

(11)Risch HA, Howe GR, Jain M, Burch JD, Holowaty EJ, Miller AB :Are female smokers at higher risk for lung cancer than male smokers? A case-control analysis by histologic type.Am J Epidemiol1993 ; 138 : 281-93.

(12)Gorlova OY, Zhang Y, Schabath MB, et al.Never smokers and lung cancer risk : A case-control study of epidemiological factors. Int J Cancer 2006;118:1798-804

(13)Wei Q, Cheng L, Amos CI, Wang LE, Guo Z, Hong WK, Spitz MR :Repair of tobacco carcinogen-induced DNA adducts and lung cancer risk : a molecular epidemiologic study.J NatlCancer Inst2000 ; 92 : 1764-72.

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(15)Shriver SP, Bourdeau HA, Gubish CT, Tirpak DL, Davis AL, Luketich JD, Siegfried JM : Sex-specific expression of gastrin-releasing peptide receptor: relationship to smoking history and risk of lung cancer.J Natl Cancer Inst2000 ; 92 : 24-33.

(16)Taioli E, Wynder EL. Endocrine factors and adenocar-cinoma of the lung in women. JNCI 1994; 86: 869–70

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(18)A. H. Wu-Williams, X. D. Dai, W. Blot, Z. Y. Xu, X. W. Sun, H. P. Xiao, B. J. Stone, S. F. Yu, Y. P. Feng, A. G. Ershow16:11 19/03/2015Lung cancer among women in north-east China. Br J Cancer. 1990 Dec; 62(6): 982–987.

(19)Adeline Seow,  Woon-Puay Koh,  Renwei Wang,  Hin-Peng Lee, and Mimi C. Yu,Reproductive Variables, Soy Intake, and Lung Cancer Risk among Nonsmoking Women in the Singapore Chinese Health Study, Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2009 Mar; 18(3): 821–827.

(20) Greiser CMGreiser EM, Doren M. Menopausal hormone therapy and risk of lung cancer: systematic review and meta-analysis. Maturitas 2010; 65(3): 198-204.

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(28) Senellart H.,et al.Cancer bronchique primitif.Rev Prat Med Gen 2009, 23 :89-93

(29)Assma Ben Aissa, Nicolas MachLe cancer du poumon chez la femme est-il différent ?Rev Med Suisse 2012;1108-1111

(30)Nelson HH, Christiani DC, Mark EJ, Wiencke JK, Wain JC, Kelsey KT :Implications and prognostic value of K-ras mutation for early-stage lung cancer in women.J Natl Cancer Inst1999 ; 91 : 2032-8.

(31)de Perrot M, Licker M, Bouchardy C, Usel M, Robert J, Spiliopoulos A :Sex differences in presentation, management, and prognosis of patients with non-small cell lung carcinoma.J Thorac Cardiovasc Surg2000 ; 119 : 21-6.

Sources :

Assma Ben Aissa, Nicolas MachLe cancer du poumon chez la femme est-il différent ?Rev Med Suisse 2012;1108-1111

E. Quoix, B. MennecierLe cancer bronchique chez la femme, Revue des Maladies Respiratoires Vol 22, N° 6-C2  - décembre 2005 pp. 55-62

Alexandra Papadopoulos. Facteurs de risque de cancer du poumon chez la femme.Human

health and pathology.Université Paris Sud - Paris XI, 2012.

Cancer et tabac chez les femmes, Inserm, 2010

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