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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Kehlkopfkrebs


Der Kehlkopf, manchmal Adamsapfel genannt, ist beim Menschen für die Stimm- und Lautbildung zuständig. Der Kehlkopf (Larynx) umfasst die Stimmbänder, die beim Durchstömen der Luft vibrieren.

Obwohl man die genaue Ursache des Kehlkopfkrebses nicht kennt, sind gewisse Risikofaktoren bekannt, darunter auch die Nikotinsucht. Das Risiko für Kehlkopfkrebs ist bei Rauchern bis zu 30-mal höher als bei Nichtrauchern. Das Risiko nimmt mit der Anzahl gerauchter Zigaretten zu. Der Sekundärrauch wird auch als Gefahr betrachtet. Diese Krebsart ist bei Männern häufiger, obwohl die Tendenz bei Frauen aufgrund der steigenden Anzahl an Raucherinnen zunimmt.

Der Kehlkopfkrebs tritt meist auf Höhe der Stimmbänder auf, und ansonsten über (Epiglotte) oder unter den Stimmbändern (, wo der Kehlkopf auf die Luftröhre trifft).

Fotos:

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Laryngotomie nach Kehlkopfkrebs: Oeffnen der Luftröhre auf Halshöhe; Kanüle als direkte Aussenverbindung. Wird praktiziert, wenn ein Atemhindernis im Kehlkopf besteht (z.B. Tumor).

 


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Laryngectomie: Operation eines Kehlkopftumors und seiner Folgeschäden – Verschiedene Tumorgewebe werden während einer Operation in Bereich Hals-Nase-Ohren entfernt

 


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Grosser Tumor im Hals-Nase-Ohren Bereich und Folge einer radiotherapeutischen Behandlung für einen Tumor im Hals-Nase-Ohren Bereich


Quelle: Dr. J.-C. Pache, Département de pathologie et immunologie, Université de Genève, Schweiz

Oben sieht man die Zunge, anschliessend den Zugang zu den Atemwegen, den Kehlkopf. Dies ist auch der Ort, wo die Stimme entsteht (Stimmbänder). In schwarz-grau-grünlich erkennt man ein Hypopharynxkarzinom, das den Hypopharynx schon fast vollständig verschlossen hat. Ein solcher Tumor wird vom Rauchen verursacht. Dieser Patient war 55 Jahre alt.

 

 


Grafiken und Statistiken:

Der Mundhöhlen-, Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs repräsentiert 5.5% der Krebsarten bei Erwachsenen (8.1% bei Männern und 2.8% bei Frauen). Schweizweit liegt sein Vorkommen bei 33 Fällen auf 100 000 Personen, also bei ungefähr 1400 Neuerkrankungen pro Jahr.

Der Mundhöhlen-, Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs repräsentiert 17% aller Krebstodesfälle (6% bei Männern und 1.9% bei Frauen). In Genf (CH) sind diese Krebsarten die 14. Krebstodesursache bei Frauen und die 4. Krebstodesursache bei Männern.

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Prognose:

Die Prognose des Krebses, der nur die Stimmbänder befällt, ist sehr gut, weil die Heilungsrate bei ungefähr 90% liegt. Die Prognose des Kehlkopfkrebses nach totaler Laryngectomie (siehe Fotos), liegt bei ungefähr 60% Ueberlebenschance nach 5 Jahren. Der Krebs, der den Sinus piriformis betrifft (befindet sich neben dem Kehlkopf), ist wegen Rückfällen und Metastasen schlecht heilbar (30% Ueberlebenschance nach 5 Jahren).

Mechanismus:

Die toxischen Substanzen, die in der Zigarette enthalten sind (Benzopyrene, Teer, etc.), schaden der Kehlkopfschleimhaut direkt und ändern die Morphologie des Gewebes. Ausserdem erhöht der Tabakrauch die Temperatur der Luft im Innern des Kehlkopfs von 37°C bis zu 42°C. Die daraus resultierende Mikroverbrennungen der Schleimhaut nennt man traumatische chronische Hitzeläsion. Sie nimmt einen zentrale Rolle bei der Krebsbildung im Allgemeinen ein.

Symptome:

  • Dysphonie (Stimmveränderung: Heiserkeit)
  • Dysphagie (Schluckschwierigkeiten) und Odynophagie (langanhaltende Schmerzen beim Schlucken).
  • Gefühl eines Fremdkörpers im Hals, Auswurf, den man nicht los wird, Hustenbedürfnis
  • Dyspnoe (Atembeschwerden)
  • Schmerzen, die bis zu einem Ohr ausstrahlen

JEGLICHE DYSPHONIE die LAENGER als EIN MONAT dauert, kann womöglich ein KEHLKOPFKREBS sein.

Komplikationen:

Die Komplikationen können entweder vom Krebs selbst oder von der Behandlung verursacht sein. Es sind vor allem Metastasen – fast systematische Komplikationen der bösartigen Krankheiten. Anfangs sind sie eher die Ausnahme, aber später wird ihr Auftreten immer wahrscheinlicher. Zum Glück ist ein Grossteil der Metastasen auf den Hals beschränkt (20-25%). Weit entfernte Metastasen in der Lunge und im Hirn sind selten (1%), aber die Prognose wird sehr schlecht, wenn sie vorhanden sind. Oft tauchen die Metastasen in den ersten 2 Jahren nach der Operation auf.

Differenzielle Diagnose:

  • Gutartige Kehlkopftumore (Polypen oder Knötchen an den Stimmbändern)
  • Kehlkopftuberkulose
  • Chronische Laryngitis (kann ausarten)
  • Neurologische Störung der Stimmbänder

Diagnosemethode:

Indirekte Laryngoskopie – Untersuchung des Kehlkopfs mit einem Spiegel. Wenn man auffällige Zonen entdeckt, muss man eine direkte Laryngoskopie durchführen, während der eine Probe genommen wird. In den meisten Fällen erlaubt eine Biopsie (Analyse einer Probe aus der Läsion), eine definitive Diagnose zu erstellen.

Behandlung:

Chirurgie Ablation (Total- oder Teiloperation des Tumors und gewisser benachbarter Gewebe). Bei dieser Operation wird ein Loch auf Halshöhe angebracht, durch das der Patient bis an sein Lebensende atmet. Der Patient verliert seine Stimme. Durch eine Plastikkanüle, die im Loch angebracht wird, und eine spezielle Rehabilitation wird die Stimme wiederhergestellt. - Radiotherapie (Zerstörung der Krebszellen mit hochenergetischen Röntgenstrahlen) (siehe Photos) - Chemotherapie (Verabreichung von Medikamenten, die die Entwicklung und Verbreitung der Krebszellen stoppen).

Ursachen des Kehlkopfkrebses:

  • Synergie von Tabak- und Alkoholmissbrauch, über 90% der Kehlkopfkrebsfälle
  • Toxische Dämpfe organischer / chemischer Substanzen

Links:

Bibliographie:

 

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