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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Asthma und Tabak

Aktives und passives Rauchen verschlimmert bestehendes Asthma. Für Föten im Mutterbauch und Kinder stellt Passivrauchen ein Risikofaktor dar, für das Auftreten von Asthma und man weiss heutzutage, dass aktives Rauchen ebenfalls ein Risikofaktor ist für das Auftreten von Asthma beim Erwachsenen.

Aktives und passives Rauchen verschlimmert Asthma beim Erwachsenen

Die Häufigkeit von Tabakkonsum bei Asthmatikern und Nicht-Asthmatikern ist vergleichbar. Es ist jedoch bewiesen, dass die Kombination von Asthma und Rauchen verschlimmernd wirkt. Rauchen verursacht eine beschleunigte Abnahme der Lungenfunktion (eine Studie über 10 Jahre, durchgeführt bei 18 bis 30jährigen Rauchern, hat eine beschleunigte Abnahme um 17,8% des VEMS ergeben, gegenüber 10.1%  bei Nichtrauchern) (1). Die Verschlimmerung von Asthma ist bei Rauchern häufiger und schwerer. Dasselbe gilt für Spitalaufenthalte: Anfälle, die eine Einweisung in die Intensivstation erfordern, sind häufiger. Rauchen verursacht auch eine Verringerung der Kontrolle bei Asthma. Die Sterblichkeit infolge Asthmas ist bei Rauchern mit Asthma höher.

Warum verschlimmert sich Asthma durch Rauchen?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen erschwert das Rauchen eine wirksame Behandlung, sowie auch den richtigen Umgang mit Asthma. Darüber hinaus hat Tabakrauch eine entzündungsfördernde Wirkung, was zu einer Erhöhung der nicht-spezifischen bronchialen Hyperreaktivität (HRBNS) führt. Tabak verändert die Eigenschaften der Entzündung. Schließlich vermindert Rauchen die Wirkung der inhalativen und / oder oralen Kortikosteroide. Diese Abwehr gegen Kortikosteoride ist immer noch wenig bekannt. Hören asthmatische Raucher mit dem Rauchen auf, reduziert das den Husten und die Atembeschwerden, das VEMS verbessert sich (2) (3) (4).

Passivrauchen verschlimmert Asthma ebenfalls. Eine Fall-Kontroll-Studie mit Familien, bei der 2048 Personen versammelt wurden, hat gezeigt, dass das Rauchen eines Ehepartners in direktem Zusammenhang stand mit der Stärke des Asthmas beim anderen Ehepartner (5).

Jüngste Studien berichten über eine Abnahme der Lungenfunktion und eine Verschlimmerung der Atmung (Keuchen, Atemnot, Husten, Auswurf) wenn erwachsene Nichtraucher mit Asthma dem Passivrauchen ausgesetzt werden, das gleiche gilt für Nicht-Asthmatiker, vor allem für Frauen (6). Passivrauchen beeinflusst anscheinend die Immunglobuline E, die eine Schlüsselrolle spielen in der Pathophysiologie von Asthma, vor allem bei Frauen (7).

Passivrauchen: Der Risikofaktor für das Auftreten und die Verschlimmerung von Asthma bei Kindern

Rauchen in der Schwangerschaft und danach, kann Asthma bei Kindern hervorrufen (8) Eine Studie, die im Rahmen der Querstudie NHIS durchgeführt  wurde, (4331 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren) zeigte, dass die Häufigkeit von Asthma höher war bei Kindern von Müttern, die mehr als eine halbe Packung Zigaretten pro Tag rauchten, als bei Kindern von Müttern, die nicht rauchten (4,8% gegen 2,3%) (9).

Eine kürzlich durchgeführte Meta-Analyse und die Überprüfung der Literatur kam zu dem Schluss, dass Kinder, die Tabakrauch vor der Geburt oder danach ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko von 21 bis 85%  haben, Asthma zu entwickeln (10). Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass nicht-allergisches Asthma signifikant häufiger auftritt bei Kindern, deren Väter vor der Zeugung geraucht haben. Das Risiko erhöht sich, je früher der Vater mit Rauchen angefangen, und je länger er geraucht hat (11).

Die vorgeburtliche Exposition gegenüber Tabak verursacht auch ein generationenübergreifendes Risiko. Wenn eine Großmutter mütterlicherseits geraucht hat, während sie mit ihrer Tochter schwanger war, ist das Risiko von Asthma auch beim Enkelkind erhöht. (12) Tierstudien zeigen, dass der asthmatische Phänotyp auf die 2. und 3. Generation übertragen wird, selbst wenn sie dem Tabak nicht mehr unmittelbar ausgesetzt ist. (Es gibt epigenetische Modifikationen) (13).

Man weiss heutzutage, dass Passivrauchen verstärkend wirken kann, wenn erblich bedingte Anlagen bestehen, Asthma zu entwickeln. Eine Studie zeigte ein relatives Risiko (RR) von 1,97 für die Belastung durch Passivrauchen und von 2,64, wenn es in der Familie bereits Asthma gab und 12,69 in beiden Fällen. (14).

Es wurde auch gezeigt, dass Passivrauchen in der Kindheit zusammenhängt mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Bronchialasthma im Erwachsenenalter und, dass die Belastung durch Passivrauchen eng zusammenhängt mit Atemwegsbeschwerden im Erwachsenenalter (15).

Passivrauchen bei asthmatischen Kindern erhöht die Häufigkeit von Asthmaanfällen und beeinträchtigt die Immunentwicklung. Zehn Studien haben gezeigt, dass vor allem das Passivrauchen der Mutter die Häufigkeit und Stärke von Asthmaanfällen bei Kindern erhöht, bei denen Asthma diagnostiziert wurde. Sechsundzwanzig Studien zeigten ein erhöhtes Risiko von 50% für Husten, Keuchen und Auswurf bei Kindern, vor allem durch das Passivrauchen der Mutter (16).

Rauchen: Risikofaktor für Asthma beim Erwachsenen 

Rauchen ist ein Risikofaktor für Asthma das spät einsetzt. Die epidemiologischen Erkenntnisse über die Verbindung zwischen Rauchen und Asthma sind nicht einheitlich. Dennoch weist ist die Mehrheit der Studien, die sich für den Zusammenhang zwischen Rauchen und Asthma interessieren, hin auf ein erhöhtes Risiko für Asthma bei Rauchern. Ein Risiko, das sich mit der Menge des gerauchten Tabaks erhöht. (bei einer Menge von 20 Schachteln pro Jahr) (17). Dieses Risiko besteht vor allem bei starken Raucherinnen unter 25 Jahren und bei Allergikern (18). Eine Gruppenstudie hat gezeigt, dass Rauchen mit hoher Wahscheinlichkeit  für das Auftreten von Asthma verantwortlich ist bei Erwachsenen, die allergisch sind. Die Wirkung hängt dabei von der Menge ab

Anne-Sophie Glover-Bondeau (juin 2015)

Übersetzung : Claudia Fisher (Oktober 2015)

Wissenschaftliche Referenzen: 

(1) Apostol GG, et al. Early life factors contribute to the decrease in lung function between ages 18 and 40: the Coronary Artery Risk Development in Young Adults study.Am J Respir Crit Care Med. 2002.

(2) Tonnesen P et al. Effects of smoking cessation and reduction in asthmatics. Nicotine Tob Res 2005; 7: 139–148.

(3) Piccillo G et al. Changes in airway hyperresponsiveness following smoking cessation Respir Med 2008; 102: 256–265.

(4) Chaudhuri R et al. Effects of smoking cessation on lung function and airway inflammation in smokers with asthma. Am J Respir Crit Care Med 2006; 174: 127

(5) Val ́erie Siroux, Marie-Pierre Oryszczyn, Rapha ̈elle Varraso, Nicole Le Moual, Jean Bousquet, et al.. [Environmental factors for asthma severity and allergy: results from the EGEA study].Re-vue des Maladies Respiratoires, Elsevier Masson, 2007, 24 (5), pp.599-608. 

(6) Kunzli N, Schwartz J, Stutz EZ, Ackermann-Liebrich U, Leuenberger P : Association of environmental tobacco smoke at work and forced expiratory lung function among never smoking asthmatics and non-asthmatics. The SAPALDIA-Team. Swiss Study on Air Pollution and Lung Disease in Adults.  Soz Praventivmed2000 ; 45 : 208-17.

(7) Oryszczyn MP, et al Relationships of active and passive smoking to total IgE in adults of the Epidemiological Study of the Genetics and Environment of Asthma, Bronchial Hyperresponsiveness, and Atopy (EGEA). Am J Respir Crit Care Med. 2000.

(8) Cook DG, Strachan DP : Health effects of passive smoking. 3. Parental smoking and prevalence of respiratory symptoms and asthma in school age children.  Thorax 1997 ; 52 : 1081-94.

(9) Weitzman M, Gortmaker S, Sobol A : Maternal smoking and behavior problems of children.  Pediatrics 1992 ; 90 : 342-9.

(10) Burke  H, Leonardi-Bee  J, Hashim  A, et al . Prenatal and passive smoke exposure and incidence of asthma and wheeze: systematic review and meta-analysis. Pediatrics 2012; 129: 735–744.

(11) C. Svanes, et al. Parental smoking prior to conception and asthma in offspring. European Respiratory Society International Congress. 2014.

(12) Yu-Fen Li, PhD, MPH; Bryan Langholz, PhD; Muhammad T. Salam, MBBS, MS; Frank D. Gilliland, MD, PhD Maternal and Grandmaternal Smoking Patterns Are Associated With Early Childhood Asthma CHEST. 2005;127(4):1232-1241.

(13) Rehan VK, Liu J, Sakurai R, Torday JS: Perinatal nicotine-induced transgenerational asthma. Am J Physiol Lung Cell Mol Physiol 2013, 305:L501-L507. 

(14) Lajunen TK, Jaakkola JJ, Jaakkola MS. The synergistic effect of heredity and exposure to second-hand smoke on adult-onset asthma. Am J Respir Crit Care Med 2013;188:776-82

(15) Pugmire J, Vasquez MM, Zhou M, Sherrill DL, Halonen M, et al. Exposure to parental smoking in childhood is associated with persistence of respiratory symptoms into young adultlife. J Allergy Clin Immunol, 2014; 134(4):962-965

(16) citées in C. Raherison, A. Taytard, I. Annesi-Maesano, Tabagisme, asthme et phénotypes associés. Approche épidémiologique, Revue des Maladies Respiratoires, Vol 20, N° 2  - avril 2003, pp. 233-247

(17) Piipari R, et al. Smoking and asthma in adults. Randomized controlled trial Eur Respir J. 2004.

(18) Piipari R, et al. Smoking and asthma in adults. Randomized controlled trial Eur Respir J. 2004.

(19)  Polosa  R, Knoke  JD, Russo  C, et al . Cigarette smoking is associated with a greater risk of incident asthma in allergic rhinitis. J Allergy Clin Immunol 2008; 121: 1428–1434.

Andere Wissenschaftliche Referenzen: 

Polosa R and Thomson Neil C, Smoking and asthma: dangerous liaisons, ERJ March 1, 2013 vol. 41 no. 3 716-726

C. Charpenntier-Chaix C et al, Asthme et tabac : association dangereuse, Revue des maladies respiratoires, 2014,

M. Underner a, J. Perriot b, G. Peiffer c, J.-C. Meurice a, Influence du tabagisme sur le risque de développement de l’asthme, Revue des Maladies Respiratoires, Volume 32, numéro 2, pages 110-137 (février 2015)

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