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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Zwingendes Rauchbedürfnis

Das beste Mittel, nicht mit einem Rauchverlangen konfontiert zu werden, ist es, ihm zuvorzukommen. Hier einige Techniken, die sich als nützlich erwiesen haben. Indem Sie diese nichtrauchend und in Ruhe entdecken, werden Sie sie im richtigen Moment benutzen können.

  • Behandeln Sie die physische Abhängigkeit sofort: Nehmen Sie ein schnell wirkendes Medikament zu sich, z. B. einen Nikotinkaugummi oder eine unter der Zunge aufzulösende Nikotintablette.
  • Behandeln Sie die physische Abhängigkeit intensiv: Benutzen Sie auch ein Medikament mit langanhaltender Wirkung, z. B. den Nikotinpatch über 24 Stunden, der Ihr allgemeines Rauchverlangen reduziert, auch beim Aufwachen.
  • Lenken Sie sich von diesem Gedanken sofort ab: Das Rauchverlangen verschwindet nach ungefähr 3 bis 5 Minuten. Um sich gezielt abzulenken, suchen Sie sich eine Beschäftigung, die sofort beim Einsetzen der Entzugserscheinungen aufgenommen werden kann. Strecken Sie sich, stehen Sie auf, um ein Glas Wasser zu trinken, essen Sie eine Frucht, putzen Sie sich die Zähne, machen Sie von einer Entspannungstechnik Gebrauch, stehen Sie eher vom Tisch auf, um das Geschirr wegzuräumen, spielen Sie ein Spiel auf Ihrem Handy, duschen Sie sich, etc. Benutzen Sie keine Ablenkungstechnik, die eine Vorbereitung benötigt.
  • Behandeln Sie die psychologische Abhängigkeit sofort: Erinnern Sie sich an einen sofortigen Vorteil des Nichtrauchens, Sie haben keinen Raucheratem mehr, Ihre Kinder atmen die im Rauch enthaltenen Toxine nicht mehr ein, Ihr Geruchssinn hat sich schon etwas verbessert, Sie haben sich von der Zigarettensklaverei befreit, Ihre Haare und Kleider riechen nicht mehr unangenehm nach Zigarettenrückständen.
  • Behandeln Sie die psychologische Abhängigkeit intensiv: Erinnern Sie sich an die vielen Male, wo Sie auf ein Fahhrad steigen mussten, bevor Sie in die Pedalen treten konnten, ohne hinzufallen? Oder an die Anzahl Fahrstunden vor der Fahrprüfung? In jedem Lernprozess muss man Dinge wiederholen, bevor ein Automatismus entsteht. Der Rauchstopp ist auch ein Lernprozess, der sich mit der Anzahl an Wiederholungen verbessert, oft während 3 Monaten. Bevor man eines Tages ganz vergisst, dass man Lust auf eine Zigarette hat. Dieser Lernprozess nimmt sicher mehr Zeit in Anspruch, wenn man andauernd durch physischen Nikotinmangel unterbrochen wird. Wenn Sie Ihre physische Abhängigkeit mit Medikamenten behandeln, werden Sie sich auf den Lernprozess konzentrieren können, der es erlaubt, die psychologische Abhängigkeit zu kontrollieren.
  • Schützen Sie sich vor den Auslösern des Rückfalls in Ihrem Umfeld: Wissen Sie, dass gewisse « Fallen » das Rückfallsrisiko erhöhen können? Diese Fallen sind in Ihrem Umfeld versteckt: im Haus, auf der Strasse, in den Transportmitteln, in den Zeitschriften… Eine Studie der Universität Lethbridge (Kanada) hat gezeigt, dass es mehr Zigarettenwerbung anfangs des Jahres gibt. Wieso ist das so? Was denken Sie? Gemäss den Autoren der Studie ist dem so, um das Rückfallsrisiko bei Personen zu erhöhen, die sich zu Jahresanfang vorgenommen haben, mit Rauchen aufzuhören.
    Alles, was an die Zigarette denken lässt, erhöht das Rückfallsrisiko, wie die Tabakindustrie beweist, die Millionen nach diesem Prinzip ausgibt. Es ist schwierig, gewisse Fallen zu umgehen, die die Industrie in unserem Umfeld aufgestellt hat, wie die Werbung in Zeitschriften, aber es ist möglich, die Fallen aus unserem privaten Umfeld zu entfernen, wie einen Aschenbecher inmitten des Wohnzimmers, einen Anzünder auf dem Nachttisch, eine Zigarettenpackung im Auto, etc. Die Tabakindustrie befasst sich schon damit, Auslöser des Rückfalls in Ihrem Umfeld aufzustellen, es lohnt sich nicht, noch mehr Fallen aufzustellen!

 

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