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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Das zwanghafte Verlangen und der Kampf dagegen

Das Verlangen zu rauchen, ist ein wesentliches Merkmal der Abhängigkeit von Tabak und kann daher langfristig zu einem Rückfall führen. Um das Rauchen dauerhaft aufzugeben, muss man das Verlangen danach mit Medikamenten behandeln oder auf andere Lösungen ausweichen.

Das zwanghafte Verlangen: Definition und aktuelle Daten

Das zwanghafte Verlangen bedeutet "der unbedingte Drang, eine Substanz zu konsumieren" (1) (Guillin et al, 2000), nach der Aufnahme einer kleinen Menge dieser Substanz (Drogen, Alkohol, Tabak) oder ohne deren Konsumation, auch Jahre nach einer erfolgreichen Behandlung. Der Betroffene will die Substanz bekommen und muss sie unbedingt konsumieren. Das Verlangen ist ein wesentliches Merkmal und zeigt die Schwere der Sucht, aber auch die Gefahr für einen Rückfall. Das Verlangen nach Tabak kann mit dem Nikotinentzug zusammenhängen, es kann sich aber auch nach dem Entzug einstellen, lange nachdem das Rauchen aufgegeben wurde. Eine Studie hat gezeigt, dass nach einem Jahr, 50% der Ex-Raucher regelmässig das zwanghafte Verlangen hatten, zu rauchen und 10% ein zeitweises (2). Das Verlangen nach Tabak stellt sich nach einem Verzicht auf Rauchen längerfristig wieder ein. Deshalb muss es gemessen werden, während des Rauchentzugs, und während der nachfolgenden Betreuung. Die Auswertung geschieht klinisch und psychometrisch (QSU kurz, oder Verlangen nach Tabak, Fragebogen-Kurzform TCQ).

Was sind aber die begünstigenden Auslöser für das Verlangen?

Zuerst einmal das Angebot von Tabak, dann aber auch die Lockwirkung (ausgelöst durch eingeatmeten Rauch, der das Verlangen nach mehr weckt oder durch andere abhängig machende Substanzen wie Koffein). Auslöser können dabei äusserlich sein (der entwöhnte Raucher, der Lust auf eine Zigarette nach dem Essen hat oder unter Stress rauchen muss) oder innerlich (die Person hat Gefühle, wie Scham, Schuld oder Euphorie, die sie in Verbindung bringt mit Rauchen…). Es hat sich gezeigt, dass visuelle Reize (Bilder oder Videos in Verbindung mit Zigaretten oder Rauch) das Verlangen zu rauchen erhöhen (3). Eine Studie mit ehemaligen Rauchern, die vor einem bis zehn Jahren aufgehört haben, hat gezeigt, dass Auslöser für das zwanghafte Verlangen depressive Verstimmungen waren, aber auch das Trinken von Alkohol oder das Aufhalten an einem Ort, wo geraucht wurde (4).

Wie funktioniert zwanghaftes Verlangen?

Es gibt verschiedene Erklärungen. Der ständige Gebrauch von psychoaktiven Substanzen, darunter Nikotin, verändert massgeblich die Funktionsweise der neuronalen Schaltkreise. Untersuchungen mit Ultraschall zeigten eine mesocorticolimbische Beteiligung (5). Zahlreiche neurobiochemische Mechanismen sind demnach beteiligt bei der Entstehung von Verlangen. (6) Das Zusammenwirken innerhalb subkortikaler Strukturen (Dopamin, GABA, Glutamat, 5HT ...) erhöht die Gefahr eines Rückfalls. Mehrere neurobiologische Modelle wurden vorgeschlagen: Belohnung Verlangen (Dysregulation der Dopa / Opioid Systeme), Erleichterung Verlangen (Dysregulation GABA / Glutamat), obsessives Verlangen (5HT Dysregulation).

Psychopathologische Aspekte werden diskutiert, darunter die Konditionierung (bestimmte Reize rufen konditionierte Reaktionen, wie etwa Entzugserscheinungen hervor, die durch Verlangen psychisch ausgedrückt werden) und kognitive Theorien (innneres/äusseres Gleichgewicht; Gleichgewicht zwischen einem positiven System (Stimuli) und einem negativen (Entzug), das eine reguliert das andere; Strategien zur Bewältigung und Kontrolle). Es existieren somit verschiedenste Theorien.

Die Bewältigung der Tabaksucht sollte die Entzugserscheinungen bekämpfen (verantwortlich für den sofortigen Rückfall bei einem Tabakentzug), aber auch das Verlangen danach (Risiko für den längerfristigen Rückfall).

Arzneimittel gegen die Sucht

Es gibt vorbeugende Behandlungen gegen das zwanghafte Verlangen. Studien haben gezeigt, dass Bupropion einen Einfluss hatte auf die Verminderung des Verlangens und eine bessere Wirkung dagegen bei Patienten mit einer Anlage für das Allel A2 des DRD2 Gens (Dopa Empfänger 2). (7) (8) Die Form SR (anhaltende Freisetzung) von Bupropion hat eine Wirkung gezeigt gegen die Abhängigkeit von Tabak (9). Der Nikotinersatz ermöglicht die Verringerung der Symptome der Sucht (10). Eine Studie hat gezeigt, dass hochdosierte Nikotinersatzstoffe, oral angewandt, das Verlangen bei stark abhängigen Rauchern vermindern (11). Es scheint, dass die Hochdosis-Patches das Verlangen ebenfalls vermindern, ohne es jedoch zu verhindern und auch nicht seine Reaktion auf den Auslöser (12) (13). Letzlich erleichtert die Verbindung von verschiedenen Dosierungsformen der Nikotinersatztherapie die Steuerung der Sucht (14). Vareniclin hat ebenfalls Wirkung gezeigt bei der Bekämpfung der Sucht mit einer höheren Wirksamkeit als Bupropion  (15). Die Verbindung Vareniclin / Bupropion und Vareniclin / TNS ist wirksamer bei der Behandlung von Verlangen, als Monotherapien (16) (17).

In der Regel werden therapeutische Massnahmen zur Raucherentwöhnung entwickelt, die auch den Umgang mit dem zwanghaften Verlangen beinhalten. Die selektiven Hemmstoffe der Monoaminoxidase (MAO) haben in Versuchen eine Wirkung auf die Entzugserscheinungen und die Kontrolle über das Verlangen gezeigt (18). Topiramat, der Hemmstoff der glutamatergen Übermittlung und Verstärker der Gabaerger Spannung, ist eine Therapie, die in einigen Studien eine positive Wirkung bei der Behandlung der Sucht gezeigt hat (19). Die GABA-Agonisten B (Baclofen, Gababentin) zeigen eine hohe Wirkung bei der Behandlung der Sucht (20). Ein Versuch mit den Antagonisten der Dopamin-D3-Rezeptoren hat eine Verringerung des Verlangens gezeigt. (21) Olanzapin (Antagonist mehrerer Rezeptoren) hat die Wirkung von Tabak auf das Verlangen nicht reduziert, dafür aber die Reize, die das Verlangen auslösen (22). Die Rolle von Naltrexon, dem Opioid Antagonisten, ist unklar bei der Raucherentwöhnung. Er scheint das Verlangen (und die Gewichtszunahme) bei Frauen zu vermindern (23).

Es gibt noch andere Ansätze in der therapeutischen Forschung. Einer davon untersucht die zwei Peptide, Hypocretin (Orexin) und Leptin. Hypocretin 1 und 2 (HCRT1 und HCRT2) oder Orexin A und B sind zwei Neuropeptide synthetisiert durch Neuronen im lateralen Hypothalamus. Neuere Arbeiten haben eine Beteiligung des HCRT Systems bei der Sucht und vor allem beim Phänomen des Verlangens festgestellt. Es wurde eine negative Korrelation nachgewiesen zwischen der Plasmakonzentration von Orexin und dem Verlangen nach Nikotin und eine positive Verbindung von Leptin /Verlangen (24). Mehrere zufällige und kontrollierte Studien haben darauf hingewiesen, dass die wiederholte transkranielle Magnetstimulation eine Verminderung des Verlangens erlaubt (25) (26). Andere Behandlungsansätze: gezielte Maßnahmen gegenüber Rezeptoren oder Untereinheiten des nAChR (Acetylcholin Rezeptoren) (27).

Nicht medizinische Lösungen gegen zwanghaftes Verlangen

Um zwanghaftes Verlangen zu behandeln, ist es zunächst notwendig, auf die Faktoren, die das Verlangen erhöhen oder verringern einzuwirken. Faktoren, die das Verlangen erhöhen: Schlafentzug, Diät, Empfindlichkeit... Faktoren, die das Verlangen verringern: Motivation, richtige Ernährung, Entspannung und Bewegung, die Behandlung der Schwäche und die Bewältigungsstrategie. Diese letztere besteht darin, Situationen zu erkennen, die Verlangen hervorrufen; diese Situationen zu vermeiden, Gegenmassnahmen zu ergreifen und sich auf die Umgebung und die unterstützenden Personen zu verlassen. Die Behandlung des zwanghaften Verlangens beinhaltet auch die Behandlung von möglichen Angstzuständen und Depressionen, der Konsumation anderer psychoaktiver Substanzen, der Sorglosigkeit, die allesamt Risikofaktoren darstellen.

Kognitive Verhaltenstherapie (CBT) hat Wirkung gezeigt bei der Kontrolle des Verlangens (28). Die Technik der kognitiven Verhaltenstherapie hat unter anderem das Ziel Bewältigungsstrategien zu erlernen. Das Wissen und die Beherrschung dieser Strategien, erhöhen für den Raucher die Gewissheit, dass er die Fähigkeit hat, sein Ziel zu erreichen und nicht mehr zu rauchen. Beispiele für kognitive Verhaltensstrategien, um den zwanghaften Drang, zu rauchen, zu bewältigen:

-Den Reiz kontrollieren: Sich der auslösenden Situationen bewusst sein (Leute rauchen sehen, Müdigkeit, trinken von Alkohol...) und die Strategien zur Reizkontrolle umzusetzen, durch Vermeidung (z.B. Vermeidung von Kontakt zu Rauchern), Ersatz (alkoholfreie Getränke anstelle von Alkohol) und Wechsel (seinen Kaffee an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit trinken ...)

-Die Einsetzung von kognitiven Strategien: Sich daran erinnern, dass das Verlangen von kurzer Dauer ist, sich die Liste mit den Beweggründen in Erinnerung rufen, an etwas Anderes, Angenehmes denken, sich selbst ermutigen etc.)

-Die Einsetzung von Verhaltensstrategien: Umgebung verändern, sich einer kurzen Tätigkeit widmen, entspannende Atemübungen machen, mit einer Person sprechen, die einen unterstützt…

Andere, nicht medikamentöse Lösungen, können ebenfalls helfen, das Verlangen zu Rauchen zu kontrollieren. Eine systematische Überprüfung der Literatur sowie einer aktuellen Meta-Analyse hat gezeigt, dass Bewegung zwanghaftes Verlangen reduziert (29). Ein fünfminütiges Training bewirkt eine Verringerung des Verlangens, identisch mit der Wirkung eines oralen Nikotinersatzes (30).

Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Verwendung der elektronischen Zigarette eine positive Wirkung auf zwanghaftes Verlangen hatte. Eine Studie aus dem Jahre 2013 zeigte, dass die Verwendung der elektronischen Zigarette eine positive Wirkung auf Verlangen hatte (31) (2013).

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat ausserdem ergeben, dass die elektronische Zigarette das Verlangen deutlich reduziert, vor allem bei stark abhängigen Menschen. Der Nutzen ist umso höher, je stärker der verwendete Stoff ist, und je höher der Gehalt an Nikotin in der E-Flüssigkeit (32).

Die langfristige Nikotinersatztherapie könnte auch eine Lösung sein, um das Verlangen zu lenken, sowie Snus, Tabak, der nicht geraucht wird.

Die Untersuchungen, wie zwanghaftes Verlangen funktioniert, sollten fortgesetzt werden.Versteht man die Gründe dafür besser, können spezifische Behandlungen dagegen entwickelt werden und so die Raucherentwöhnung unterstützen.

Anne-Sophie Glover-Bondeau (Octobre 2015)

Wissenschaftliche Referenzen:

(1) O Guillin ·  M O Krebs ·  M C Bourdel ·  J P Olie ·  H Loo ·  M F Poirier, Validation of the French translation and factorial structure of the Tiffany and Drobes Smoking Urge Questionnaire, L’Encéphale 01/2000; 26(6):27-31. · 0.70 Impact Factor

(2)Hughes JR, Craving among long-abstinent smokers: an Internet surveyNicotine Tob Res. 2010 Apr;12(4):459-62. doi: 10.1093/ntr/ntq009. Epub 2010 Feb 17.

(3) Geier A, Mucha RF, Pauli P.  Appetitive nature of drug cues confirmed with physiological measures in a model using pictures of smoking. Psychopharmacology (Berl). 2000 Jun;150(3):283-91.

(4) Hughes JR, Craving among long-abstinent smokers: an Internet surveyNicotine Tob Res. 2010 Apr;12(4):459-62. doi: 10.1093/ntr/ntq009. Epub 2010 Feb 17.

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(7) Sean P. David, David R. Strong, Marcus R. Munafò, Richard A. Brown, Elizabeth E. Lloyd-Richardson, Paul E. Wileyto, Eden A. Evins, Peter G. Shields, Caryn Lerman, and Raymond Niaura, Bupropion efficacy for smoking cessation is influenced by the DRD2 Taq1A polymorphism: Analysis of pooled data from two clinical trials, Nicotine Tob Res. 2007 Dec; 9(12): 1251–1257.

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Sources:

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-Dr Jean Perriot, Place du traitement du craving dans le sevrage tabagique, 23ème journée scientifique de l'IRAAT,1ère Journée SCIENCE’TAB – LYON 25 octobre 2012

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