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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Was man über die elektronische Zigarette weiss

Wie weit ist die Forschung? Derzeit gibt es keine aussagekräftigen Daten, die den kurz- und langfristigen Einfluss der elektronischen Zigaretten auf die Gesundheit aufzeigen. Mehrere Studien haben sich jedoch schon mit der e-Zigarette befasst. Hier die Zusammenfassung neuer Studien:

  1. Ein Modeprodukt
    Eine Analyse über in Google gesuchte Begriffe hat gezeigt, dass die Anfragen im Zusammenhang mit den elektronischen Zigaretten im Ganzen in allen englischsprachigen Ländern seit 2008 zugenommen haben, und sogar die Anfragen zum Rauchstopp mit Medikamenten übertroffen haben; ausserdem scheint es, dass die e-Zigaretten zum Rauchstopp benutzt werden, zumindest um die restriktive Tabakpolitik zu umgehen, weil es mehr Anfragen zu diesen Produkten in Ländern gibt, die Druckmittel gegen den Tabak einsetzen - Steuererhöhung, Verbote, etc. - (Ayers et al., 2011).
  2. Sind die von der elektronischen Zigarette abgegebenen Substanzen diejenigen, die von den Herstellern angegeben wurden?
    Enthalten die elektronischen Zigaretten abgesehen von der Debatte über ihre Schädlichkeit immer die von den Herstellern angegebenen Substanzen? So erklären z.B. gewisse Werbungen, dass ihr Produkt kein Nikotin abgibt, aber stimmt das wirklich?
    Eine brandneue Studie (Hadwiger et al., 2010) zeigt auf, dass es momentan nicht genügend Qualitätskontrollen und Analysen über die elektronischen Zigaretten gibt. Tatsächlich hat diese Studie mittels chemischer Analysetechniken (Chromatographie) gezeigt, dass Produkte, die kein Nikotin enthalten sollten, dennoch Nikotin enthalten und dass gewisse elektronische Zigaretten nicht angegebene Derivate von Substanzen enthalten (Amino-Tadafil anstatt Tadafil und Oxidationsprodukte von Rimonabant anstatt Rimonabant).
    Die amerikanische Lebensmittel- und Medikamentenbehörde, die Food and Drug Administration (FDA), gelangte zu denselben Feststellungen in ihrem im Juli 2009 erschienenen Bericht.
  3. Die Art und Weise des Inhalierens ist nicht dieselbe für eine e-Zigarette und eine gewöhnliche Zigarette
    Trtchounian, Williams und Talbot (2010) vom Departement für Zellbiologie und Neurowissenschaften der Universität Kalifornien interessierten sich für die Eigenschaften der e-Zigaretten spezifischen Inhalation, verglichen mit handelsüblichen Zigaretten. Diese Wissenschaftler wollten wissen, ob man unterschiedlich an einer elektronischen Zigarette "ziehen" (einatmen) muss als an einer gewöhnlichen Zigarette, um die erwünsche Aerosol- oder Rauchwolke zu erhalten. Dazu haben sie die Geschwindigkeit gemessen, die zum Wolkenbildung nötig ist, indem sie einen Manometer an eine Rauchmaschine angeschlossen haben. Die Dichte der Aerosol- oder Rauchwolke wurde auch gemessen. Daraus ergibt sich, dass das in den Versuchen zur Rauchherstellung nötige Vakuum je nach Marke (z.B. "light" oder "ultra-light") verschieden ist. In den Versuchen mit elektronischen Zigaretten war fast immer ein stärkeres Vakuum erforderlich. Ausserdem nahm die Dichte der Aerosolwolke bei elektronischen Zigaretten mit der Anzahl an Zügen ab, nach 10 Zügen war ein stärkeres Vakkum nötig, um die gleiche Rauchdichte zu erhalten: Diese Eigenschaft findet sich nicht bei Tabakzigaretten, wo das Verhältnis zwischen dem nötigen Vakuum und der Wolkendichte nur von der Marke und nicht von der Anzahl an Zügen abhängt.

    Diese entgegengesetzten Eigenschaften sollten bei klinischen Studien über den Gebrauch von elektronischen Zigaretten berücksichtigt werden.
    Das Erzeugen eines grösseren Vakuums (Saugleistung), um eine Wolke hervorzurufen, kann schädliche Wirkungen auf die Gesundheit haben, weil es tiefer in die Atemwege gelangt. Andererseits könnte die nicht gleichbleibende Saugleistung, die nötig ist, um eine Aerosolwolke zu erzeugen, die Nützlichkeit der e-Zigaretten als Nikotinspender und folglich als Nikotinersatzprodukte in Frage stellen, weil die Dosen nicht präzis kontrollierbar sind.
  4. Eine Hilfe beim Rauchstopp
    Auch wenn strengere und vertiefte Untersuchungen noch nötig sind, zeigen Daten, dass die e-Zigaretten beim Rauchstopp vielversprechend sind und dem Benutzer erlauben, den Konsum zu vermindern oder sogar ganz zu stoppen; bei 222 Teilnehmern an einer Onlinestudie sind 31% 6 Monate nach der ersten Benutzung der e-Zigaretten tabakabstinent geworden, 66.8% haben angegeben, ihren Konsum vermindert zu haben und 48.8% haben während einer gewissen Zeitspanne mit Rauchen aufgehört (Siegel et al., 2011).
  5. Die elektronische Zigarette: Ein klinisch zu testender Nikotinspender
    In eher klinischen Verhältnissen haben Eissenberg (2010) und Vansickel (2010) im Labor die gefühlten und wahrgenommenen Effekte der elektronischen Zigarette getestet. Diese kleine Studie (N=32) könnte als Grundlage einer grösseren Untersuchung dienen, deren Ziel die klinische Evaluierung und die Nützlichkeit der e-Zigaretten beim Abbau der Entzugserscheinungen wäre. Die Autoren haben Teilnehmer berücksichtigt, die während mindestens 12 Stunden nicht geraucht haben (Ueberprüfung durch Kohlendioxidmessung). Letztere wurden in vier unabhängige Gruppen aufgeteilt: A) Diejenigen, die ihre gewohnte Zigarette rauchten; B) diejenigen, die das Rauchen nachahmten, indem sie ihre gewohnte Zigarette gebrauchten, ohne sie anzuzünden; C) diejenigen, die die e-Zigarette mit 16 mg Nikotinkartuschen gebrauchten; D) diejenigen, die die e-Zigarette mit 18 mg Nikotinkartuschen gebrauchten.
    Anschliessend wurden alle Teilnehmer "blind" mit verschiedenen objektiven physiologischen (Pulsschlag, Kohlenmonoxidmessung und Blutanalyse der Nikotinkonzentration im Blutplasma) und subjektiven psychologischen Mitteln (Fragebogen, Multiple-Choice-Brief über das Rauchverlangen, visuelle Skalen, etc.) getestet.

    Die Tabakzigaretten verursachen eine sigifikante Zunahme des Nikotins im Plasma, der Kohlenmonoxidkonzentration und des Pulsschlags in den ersten 5 Minuten nach dem Rauchen. Im Gegensatz dazu zeigen die e-Zigaretten keinen dieser Effekte. Dennoch scheint es, dass letztere die Entzugserscheinungen und das Rauchverlangen signifikant senken (jedoch weniger als die gerauchten Zigaretten). Das Nachahmen mit nicht angezündeten Zigaretten zeigt allerdings keinen signifikanten Effekt in Bezug auf die Messungen.

    Diese Resulate verdeutlichen, dass die e-Zigarette eine Hilfe beim Rauchstopp darstellen kann. Dieses Mittel erlaubt es, die Entzugswahrnehmungen zu vermindern, ohne die gleiche Wirkung auf den Organismus wie die gerauchten Zigaretten zu haben. Aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmern der Studie sollten die Daten allerdings mit Vorsicht betrachtet werden. Ausserdem wurde kein langzeitiger Effekt festgestellt und diese Studie befasste sich nicht mit den Fragen zur Auswirkung auf die Gesundheit.
  6. Die elektronische Zigarette könnte vergleichbare Effekte wie die Nikotininhalatoren haben
    Bullen et al. (2010) haben auch die kurzfristigen Effekte der elektronischen Zigarette auf das Rauchverlangen und auf die Entzugssymptome, sowie die pharmakokinetischen Wirkungen und Nebenwirkungen gemessen. Die Autoren haben 40 erwachsene Raucher berücksichtigt, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchten und nicht mitten im Rauchstopp oder zum Rauchstopp entschlossen waren. Sie haben sie auch gebeten, eine Nacht vor der Messung nicht zu rauchen (Ueberprüfung mittels Kohlenmonoxidmessung). Als die Teilnehmer im Labor ankamen, wurden sie zufällig auf die folgenden vier Gruppen aufgeteilt: A) Gebrauch der e-Zigaretten, experimentelle Gruppe (16 mg Nikotinkapsel); B) Gebrauch der e-Zigaretten, Kontrollgruppe (Plazebo, 0 mg Nikotinkapsel); C) Gebrauch von Nikotininhalatoren; D) Gebrauch von Tabakzigaretten. Danach wurden alle Teilnehmer blind durch Skalen und Fragebögen zu ihrer Zufriedenheit, ihren Mangelerscheinungen, ihren Rauchstoppabsichten, etc. evaluiert. Pharmakokinetische Indikatoren wurden auch gemessen.

    Aus der Studie geht hervor, dass die Benutzer der e-Zigarette nach dem Versuch weniger Lust aufs Rauchen hatten als die Plazebogruppe und dass es keinen Unterschied zwischen der e-Zigaretten- und der Inhalatorgruppe gab. Abgesehen davon wurden die e-Zigaretten als angenehmer und weniger Hals- und Mund-Reizungen verursachend als die Inhalatoren empfunden. Schliesslich waren die pharmakokinetischen Indikatoren für die e-Zigaretten näher an denjenigen für die Inhalatoren als diejenigen für den Standard-Tabakzigaretten.

    Diese Resultate sind eher positiv für die elektronischen Zigaretten, indem sie eine ähnliche Wirkung wie die Nikotin-Inhalatoren haben, aber sind mit Vorsicht zu geniessen in Bezug auf die geringe Anzahl an Studienteilnehmern und die kurzzeitige Beobachtung. Ausserdem befasst sich diese Studie auch nicht mit der Auswirkung auf die Gesundheit.
  7. Studie über kanadische Raucher
    Eine Studie über 11 Raucher in Kanada (Darredeau et al., 2010) hat ebenfalls gezeigt, dass die e-Zigaretten das dringende Rauchbedürfnis vermindern, obwohl die Teilnehmer geringe Dosen an elekonischen Zigaretten zu sich genommen haben.
  8. Studien bei Benutzern
    Eine "in vivo" Studie, die ausserhalb eines Labors durchgeführt wurde, verstärkt anscheinend die durch die e-Zigarette verschaffte Zufriedenheit. Jean-François Etter (2010) hat 81 Benützer der elektronischen Zigaretten zu ihrer Meinung in Bezug auf dieses Produkt befragt. Die meisten geben an, sie zu brauchen, um ihnen beim Rauchstopp zu helfen oder ihren Konsum zu vermindern und zeigen dazu eine positive Wirkung (weniger Husten, besseres Atmen, bessere Kondition). Die Benutzer scheinen die Sinnesempfindungen beim Inhalieren zu schätzen, machen sich aber Sorgen über die mögliche Giftigkeit des Produkts und den zukünftigen rechtlichen Status.

    Eine mit 12'600 Personen im Vereinigten Königreich durchgeführte Studie (Dockrell, 2010) zeigt, dass 9% der Raucher die e-Zigarette gebraucht haben und dass 3% sie im Moment gebrauchen. Diese Personen benutzten die e-Zigarette an Orten, wo Rauchen verboten war und/oder um ihren Tabakkonsum zu vermindern. Die Benutzer waren dennoch nicht sehr zufrieden mit den durch die e-Zigaretten verursachten Sinnesempfindungen.

    Eine andere Studie mit 257 Benutzern von elektronischen Zigaretten in Polen (Goniewicz, 2010) zeigt, dass die Hälfte der e-Zigaretten zum Rauchstopp verwendet wurden und dass 41% sie als sicherere Variante zur Zigarette benutzen.

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