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Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören

Ich möchte aufhören, aber...

Der Rauchstopp ist keine einfache Entscheidung, vor allem weil eine gewisse Anzahl an Hindernissen überwunden werden muss. Sich bewusst werden, was man genau fürchtet, ist ein wichtiger Schritt Richtung Abstinenz, vor allem weil diese Befürchtungen überwunden werden können.

Ich fürchte mich vor den Entzugserscheinungen

Es gibt Lösungen, um die Entzugserscheinungen zu vermindern. Lesen Sie unser Dossier "Mit dem Entzug umgehen", ein Tabakologe gibt darin Tricks und Ratschläge, um mit den Entzugserscheinungen umzugehen.
Die durch den Tabakmangel verursachten Störungen sind von Person zu Person verschieden; im Prinzip verblassen sie schon nach 8 bis 12 Wochen. Die Nikotinersatzprodukte (Patch, Kaugummi, Tablette, Inhalator) mildern die Symptome oder lassen sie verschwinden. Sie verdoppeln die Erfolgschancen eines Rauchstoppversuchs.

Ich habe Angst, zuzunehmen

Hier ein Auszug aus dem Erfahrungsbericht von Manuella Maury (Journalistin beim Westschweizer Fernsehen) auf unserer Webseite:

"(...) beim Rauchstopp hatte ich fast sofort ein Gefühl von wiedergefundener Freiheit. Der Rest folgte. Ich habe kein einziges Kilo zugenommen, im Gegensatz zu all dem, was mir erzählt wurde. Der Rauchstopp war auch die Rückkehr des Sports, des ein bisschen verkürzten Apéros, und das Wiederfinden des Geschmacks (...)". Die Fortsetzung des Erfahrunsberichts lesen (auf französisch)

Auch wenn es stimmt, dass gewisse Personen nach dem Rauchstopp zunehmen, ist die Gewichtszunahme im Allgemeinen mässig (im Durchschnitt 3 bis 4 Kilos). Es gibt zahlreiche einfache und wirkungsvolle Techniken, um Gewicht zu verlieren oder eine Gewichtszunahme zu verhindern. Essen Sie fett- und zuckerarmer und bewegen Sie sich mehr. Man nimmt vor allem zu, wenn man isst, obwohl man keinen Hunger mehr hat. Die Nikotinersatzprodukte (Patch, Kaugummi, etc.) und gewisse rezeptpflichtige Medikamente können die durch den Rauchstopp bedingte Gewichtszunahme einschränken oder zumindest verzögern.
Die Meinung von Dr. Rodrigo Tango (Tabakologe, Hôpital cantonal universitaire de Genève) ist hilfreich:

"Ich habe keine Gewichtszunahme bei Patienten festgestellt, die Nikotinersatzprodukte einnehmen, vorausgesetzt, die Dosis wird sorgfältig so eingestellt, dass keine Entzugserscheinungen mehr auftreten."

Wenn ich nicht rauche, fühle ich mich reizbar und gestresst

Die Reizbarkeit und der Stress sind Gefühle, die durch den Nikotinmangel bedingt sind. Wenn Sie Nikotinersatzprodukte gebrauchen (Patch, Kaugummi, Tablette, Inhalator), werden Sie feststellen, dass diese unangenehmen Sinnesempfindungen nach und nach verschwinden. Ausserdem verdoppeln die Nikotinersatzprodukte ungefähr Ihre Chancen, sich von der Zigarette zu befreien. Die Ansicht von Hélène (Erfahrungsbericht auf unserer Homepage):
Hélène (39 Jahre) - Schweizerin

"Seit 6 Monaten habe ich nun zu rauchen aufgehört, dank den Patchs während der ersten 2 Monate, die mir Zeit gaben, meine Gewohnheiten umzustellen, ohne unter dem Entzug zu leiden. Dann habe ich auch mit den Patchs aufgehört und abgesehen vom Umgang mit ein bisschen Nervosität ist alles sehr gut gegangen. Tatsächlich waren meine letzten Raucherjahre ohne Freude am Rauchen und voller Schuldgefühle. Heute ist mir klar, dass es schwieriger war, zu rauchen als aufzuhören!!! Hören wir auf, zu sagen, der Rauchstopp sei so schwierig... Dadurch werden die Raucher nur abgeschreckt und definitiv entmutigt... Ich habe ohne grossen Willen mit Rauchen aufgehört, ohne mehr als 2 Kilos zuzunehmen und stark zu leiden. Das Rauchverlangen ist wie ein Tier tief in unserem Bauch, das Nahrung verlangt... Es ist nicht teil von uns, wurde eingeschleppt und kann verschwinden. Je schneller die Nahrungszufuhr gestoppt wird, desto schneller vergeht es. Weniger zu Rauchen erhält das Tier nur am Leben. Ich möchte, dass mein Erfahrungsbericht die zukünftigen Ex-Raucher in Bezug auf die Schwierigkeit des Rauchstopps beruhigt. Ich lebe sehr viel besser, seit ich nicht mehr rauche. Ich muss nicht mehr mit den Schuldgefühlen gegenüber meinen Kindern, meiner Gesundheit und meinem Portemonnaie umgehen. Ich bin endlich mit mir einig. Es lohnt sich wirklich, sich voll darauf zu konzentrieren. Vergessen Sie alles, was man Ihnen darüber gesagt hat, sammeln Sie Ihre eigenen Erfahrungen. Sie werden sehen, es ist viel einfacher als angenommen!"


Ich kann mich nicht mehr konzentrieren

Die Konzentrationsschwierigkeiten sind tatsächlich ein Tabak-Entzugssymptom. Die Nikotinersatzprodukte (Patch, Kaugummis, Tabletten...) tragen dazu bei, diese Symptome zu mildern oder verschwinden zu lassen. Diese Produkte verdoppeln ungefähr die Erfolgschancen beim Rauchstopp.

Indem ausserdem die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn verringert wird, vermindert die Zigarette die intellektuellen Leistungsfähigkeiten.

Jetzt lohnt es sich nicht mehr

Wenn Sie denken, dass Sie schon so lange rauchen, dass das Uebel nicht mehr abwendbar ist, dass es sich nicht mehr lohnt, aufzuhören, haben wir eine gute Neuigkeit für Sie: Sie irren sich!!!
Rodrigo Tango, Tabakologe, erzählt uns:

"Ich hatte einen 83-jährigen Patienten, der mit Rauchen aufhörte, obwohl er gesund war. Er hat mir erklärt, dass er keinen Hirnschlag wie viele andere Raucher riskieren wollte."

Unabhängig von Ihrem Alter und Ihren Raucherjahren hat der Rauchstopp einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit. Es ist nie zu spät, mit Rauchen aufzuhören. Im Gegenteil, indem Sie mit Rauchen aufhören, werden Sie Ihr Wohlbefinden spürbar verbessern.

Ich will nicht, dass man mich zwingt, aufzuhören

Sie fühlen sich vielleicht von Ihren Angehörigen unter Druck gesetzt? Von der Gesellschaft? Aber schlussendlich sind es Ihre persönliche Entscheidung und Anstrengung, die zum Rauchstopp führen.

Auf dieser Webseite finden Sie Tools und Hilfe, um Ihre Zweifel und Befürchtungen zu beseitigen. Reden Sie darüber im Forum oder im Chat, lesen Sie die Erfahrungsberichte.

Ich werde meine Zigarettenpause verlieren

Ist, was Sie am Rauchen schätzen, eher die Pause als die Zigarette?
Die Pause ist ein nötiger Moment, eine Atempause, die es erlaubt, Energie zu tanken. Eine Pause ohne Zigarette ist aber möglich. Eine Pause, um sich zu strecken, zu trinken, einige Schritte zu gehen, in einen Apfel zu beissen oder nichts zu tun...
Fragen Sie sich: Kann ich mir eine Pause gönnen oder ist die Zigarette ein Vorwand dazu?

Ich denke nicht, dass ich es schaffen werde

Zahlreiche Personen, darunter sehr stark abhängige, haben es geschafft. Entdecken Sie ihre Geschichte:

Hamid (58 Jahre) - Schweizer - 22. Juni 2008

"Guten Tag, ich möchte nur sagen, dass ich während 40 Jahren geraucht habe und von einem Tag auf den andern aufgehört habe, nach einer Krankheit (Lungenentzündung), die mich während 2 Wochen ins Bett gesteckt hat, mit unerträglichen Schmerzen und 38,9 Grad Fieber. Der Tabak hat eine chronische Bronchitis und darauf eine Lungenentzündung hervorgerufen, und dies jahrelang. Jetzt kann ich den Geruch einer Zigarette nicht mehr ausstehen. Seit nun genau 45 Tagen rauche ich nicht mehr und ich habe den Eindruck, wegen der Zigarette viel verpasst zu haben. Nun kann ich endlich die Gerüche, Parfüme, etc. riechen. Ausserdem hatte ich die ganze Zeit eine verstopfte Nase, nur Gott weiss, wie oft ich einen Spray gebraucht habe, um die Nase freizubekommen. Jetzt aber ist das alles vorbei und meine Nase verstopft sich nicht mehr. Beim Rauchstopp passiert alles im Kopf. Es reicht, nur zu wollen und zu denken, dass die Zigarette mich umbringen wird, es aber an mir ist, sie umzubringen (d.h. mit Rauchen aufzuhören, bevor sie mich tötet). Und daran zu denken, dass die Zigarette nur Dinge enthält, die schaden. Es spielt sich im Kopf ab. Danke."


Viele Leute denken, dass der Wille allein genügt. Wir denken, dass dies nicht stimmt, dass der Rauchstopp vor allem ein bestimmtes Know-How verlangt. Dieses Know-How wird mit dieser Homepage vermittelt. Die meisten Raucher schaffen es, unter der Voraussetzung, dass sie sich darauf vorbereiten und dass sie wissen, wo und wie sie Hilfe finden.


... ich werde eines Tages aufhören, aber nicht sofort

Vielleicht denken Sie: "Ich höre am Neujahr auf, wenn meine Prüfungen vorbei sind oder ich eine Stelle gefunden habe..." Es wird nicht einfacher, später aufzuhören. Warten Sie nicht, bis Sie an einer durch den Tabak bedingten Krankheit leiden. Bestimmen Sie in den nächsten Tagen ein Rauchstoppdatum und halten Sie sich daran.


 

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